Antwort aus dem Gemeindeamt Weißenkirchen

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Nach verweigerter Übernahme der Petition ( 19. Juli 2016) zur „Bausünde in Weißenkirchen“  ließ sich Bürgermeister HR Trauner schon zwei Mal bitten Stellung zu nehmen (siehe zuletzt das Mail vom 27. Juli 2016!). Nun reagierte er am 4. August 2016 mit einem an den Sprecher der Bürgerinitiative gerichteten Mail, das wir der Öffentlichkeit nicht vorenthalten wollen:

Sehr geehrter Herr Beckers,
Lieber Wim,

gerne kann ich dir bestätigen, dass das Paket mit Unterschriften im Rathaus angekommen ist.

 

Ich kann dir versichern, wie bereits in der Gemeindezeitung im Juni 2016 vermerkt, dass Ängste
und Befürchtungen sehr ernst genommen werden und die Bewahrung und der aktive Schutz des
Landschaftsbildes im Sinne des Weltkulturerbes als nachhaltige Lebensgrundlage für die Bewohner
ebenfalls Ziele der Gemeindevertretung sind.

 

Abschließend darf ich noch der Hoffnung Ausdruck verleihen, dass, wie in Weißenkirchen immer
üblich, gemeinsam auf konstruktive Art und Weise, Lösungen gefunden werden.
Dass dies möglich ist, zeigen die Erfolge der letzten Jahre und Jahrzehnte und dieser Umstand
macht auch die hohe Lebensqualität in unserer Heimat aus.

 

Mit freundlichen Grüßen

DI Hubert Trauner
Bürgermeister

 

Das Ersuchen des Arbeitskreis Welterbe Wachau vom 17. April 2016 um ein Gespräch ist immer noch offen.

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1 Comment

  1. Ein Bürgermeister mit Zukunft!

    Empfehle, sein Schreiben sofort zu plakatieren.
    Zum Beispiel neben der Schilder-Orgie bei der Trafik und beim grünlich-weissen Schild „Landstrasse“,
    das genau neben dem länger vorhandenen blau-weissen Schild „Landstrasse“ prangt.

    Dass früher „Schildbürger“ im weiteren Sinn am Werk waren, zeigt sich an der mehrfachen
    Verunstaltung des Ortsbilds. Leider war der „aktive Schutz des Landschaftsbildes im Sinne des
    Weltkulturerbes“ bei Pultdach- und Sportplatzsiedlung noch nicht vorhanden.

    Wenn der Bürgermeister sich nun als Beschützer der Wachau deklariert,
    ist das ein ausserordentlich gutes Zeichen.

    Ein erster Schritt wäre, auf konstruktive Art und Weise das Gespräch mit der Weissenkirchner
    Bürgerinitiative aufzunehmen, u.a. auch über Massnahmen gegen den Tourismuswahn…

    http://kurier.at/chronik/niederoesterreich/tourismus-aufstand-in-der-wachau/214.233.366

    …der nur in sinnvollen sanften Tourismus verwandelt werden kann, wenn an zuständigen Stellen verstanden wird, dass man in NÖ nicht überall dieselbe mittelschülerhafte Marketing-Mathematik anwenden kann und die besondere qualitative Situation der Wachau noch weitere und ganz besondere Regeln zum Schutz von Bürgern, Ortsbild und Landschaft erfordert.

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