WELTERBE Grundlagen

Die UNESCO schuf 1972 das Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt (kurz: Welterbekonvention“), ein Vertragswerk, dem bis heute: 195 Staaten beigetreten sind. Die Konvention wurde 1993 von der Republik Österreich ratifiziert und unter BGBl. Nr 60/1993 als Staatsvertrag in das innerstaatliche Recht eingebaut.

Das Welterbekomitee mit Sitz in Paris entscheidet nach Konsultation von ICOMOS, welche der von den Mitgliedsstaaten präsentierten Kulturgüter auf die Liste des Erbes der Menschheit gesetzt werden.

Mit Stand 2017 gibt es 1073 Welterbestätten in 165 Ländern, davon 10 in Österreich.