Welterbevortrag

Seinem selbstgegebenen Bildungsauftrag folgend veranstaltet der ARBEITSKREIS WELTERBE WACHAU wiederkehrend den Vortrag „Welterbe Wachau“.

Ziel des Vortrages ist die Darstellung jener weltweit einzigartigen Charakteristika der Wachau, die sie auf die UNESCO Liste des Erbes der Menschheit brachte.

Im ersten Teil beschäftigt sich der Vortrag mit der geschichtlichen Entwicklung diese Besonderheiten.

Zunächst geht es um die natürlichen Voraussetzungen für das Entstehen der Wachau:

  • Erdgeschichte: Entstehung im Zuge der variszischen und später alpinen Gebirgsbildung.
  • Klima: Sonderstellung durch geographischer Lage und Topographie.

Dann folgt ein Blick auf die Kulturgeschichte der Wachau:

  • Besiedlung und Landesausbau während der mittelalterlichen Warmzeit
  • Krisen der Neuzeit, die – mit einer Unterbrechung im Barockzeitalter – gleichsam zu einem „Einfrieren“ der mittelalterlichen Substanz der Wachau geführt haben
  • Entstehung des „Wachau – Mythos“ im 19. Jahrhundert
  • Die bestandenen „Prüfungen“ des 20. Jahrhunderts (Bahnbau, Straßenbau, Gebietsabgrenzung, Verhinderung Donaustaustufe),was unter anderem zur Aufnahme der Wachau in die Liste des Erbes der Menschheit geführt hat.

Im zweiten Teil werden die Begriffe UNESCO  und Welterbeprogramm erläutert. Worum geht es dabei, und was ist daraus für die Wachau abzuleiten?

Im dritten und letzten Teilt wird – im Lichte des so „Erarbeiteten“ – in kritischer Blick auf die gegenwärtige Lage geworfen und mit den Zuhörern die Perspektiven für die Zukunft der Wachau diskutiert.

Der Vortrag folgt dem Konzept des Festvortrages des emeritierten Univ. Prof Dr. Wilfried Posch anlässlich der ersten Generalversammlung des Arbeitskreis Welterbe Wachau am 8. 4. 2016 aufgegriffen und vom Vorsitzenden des Arbeitskreis Welterbe Wachau Dr. Christian Hirtzberger weiterentwickelt.